Hundeparvovirose

Hundeparvovirose (Canine Parvovirusinfektion):

Der Erreger der Parvovirose des Hundes ist ein Virus der Familie der Parvoviridae. Dieses Virus setzt sich mit großer Vorliebe in der Darmschleimhaut fest, um sich dort zu vermehren, aber es besiedelt auch Lymphknoten, die Milz, den Thymus, die Jungstadien der roten Blutkörperchen und Herzmuskelzellen. Die Besiedelung und dortige Vermehrung führt zum Absterben der befallenen Zellen.
Es besteht eine hohe Ansteckungsgefahr für nicht geimpfte Hunde.
Die Infektion findet durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren statt, sowie indirekt durch Kleidung, Schuhe, Hände,…
Die Symptome der Hundeparvovirose sind: DURCHFALL , zum Teil Erbrechen, es kann sowohl Fieber als auch Untertemperatur auftreten, aufrund des starken Durchfalls Austrocknung, Abgeschlagenheit, Bauchschmerzen.
Eine genaue Blutuntersuchung kann eine mögliche Infektion mit dem Parvovirus nachgewiesen werden.
Die Prognose für erkrankte Hunde hängt einerseits vom Zeitpunkt des Erkennens ab – je früher umso bessere Überlebenschance ( bis zu 80%), und andererseits vom Vorhandensein anderer Infektionen – Parasiten, Staupeinfektion, bakterielle Infektionen des Darmes. Bei einer Doppelinfektion erreicht die Mortalität oft 100%.
Um der Gefahr einer Infektion mit folgender Erkrankung zu entgehen, müssen Hundewlpen ab der 8 Lebenswoche gegen diese Infektionskrankheit geimpft werden. Im ersten Jahr der Impfung muß eine Boosterung erfolgen um einen sicheren Schutz zu gewährleiseten, dann folgt nur mehr eine jährliche Auffrischungsimpfung.
Auch ältere Hunde sollten unbedingt gegen Hundeparvovirose geimpft werden, da das Immunsystem im Alter schwächer wird und so auch alte ungeimpfte Hunde an Parvovirose erkranken können.

Den besten Schutz haben alle Tiere, wenn schon das Muttertier korrekt geimpft ist. Hier sind die Welpen am Anfang ihres Lebens von den von der Mutter mitgegeben Abwehrstoffen (Antikörpern) geschützt. Die erste Impfung – um die 8. Lebenswoche- garantiert dann einen nahtlosen Übergang vom „Mutterschutz“ zum eigenen, aktiv aufgebauten Impfschutz.

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